Druck- und Kopieraufträge
Temporäre oder gespeicherte Aufträge, sichere Druckjobs und Wiederholungsaufträge können im Gerät verarbeitet werden.
Kopierer und Multifunktionsgeräte können Druckaufträge, Scans, Adressbücher, Benutzerinformationen und Protokolle auf internen Speichern verarbeiten. Vor Leasingrückgabe, Verkauf, Weitergabe oder Entsorgung sollte deshalb geprüft werden, welche Speicher verbaut sind und wie diese modellgerecht sicher gelöscht werden können.
Umfang und Dauer der Speicherung unterscheiden sich je nach Hersteller, Modell, Ausstattung und Konfiguration. Besonders relevant sind Geräte mit interner Festplatte, SSD, Flash-Speicher oder nachgerüstetem Speicher.
Temporäre oder gespeicherte Aufträge, sichere Druckjobs und Wiederholungsaufträge können im Gerät verarbeitet werden.
Scanvorschauen, Zwischendateien, Faxdaten oder Dokumente in Benutzerboxen können auf internen Speichern liegen.
Adressbücher, E-Mail-Ziele, Netzwerkpfade, Benutzerkennungen, Kostenstellen und Gerätekonten können gespeichert sein.
Netzwerkparameter, Zertifikate, Protokolle, Geräteeinstellungen und administrative Informationen bleiben häufig erhalten.
Ein Zurücksetzen kann Konfigurationen entfernen, ohne sämtliche Speicherbereiche sicher zu überschreiben oder kryptografisch unzugänglich zu machen. Entscheidend ist die vom Hersteller dokumentierte Lösch-, Überschreib- oder Speicherbereinigungsfunktion des konkreten Geräts.
Der konkrete Ablauf richtet sich nach Gerät, Speichertyp, Schutzbedarf und dem vorgesehenen weiteren Verwendungszweck.
Hersteller, Modell, Seriennummer, Ausstattung und verbauten Speicher erfassen.
Benötigte Adressbücher, Scanprofile, Zertifikate und Konfigurationen vorab kontrolliert exportieren.
Benutzerboxen, gespeicherte Jobs, persönliche Ziele und externe Kontoverknüpfungen löschen.
Herstellerseitige Überschreib-, Secure-Erase- oder kryptografische Löschfunktion ausführen.
Nach der Speicherbereinigung Konfiguration, Netzwerkdaten und Administratorkonten zurücksetzen.
Gerät, Methode, Datum, Ergebnis, verantwortliche Person und Übergabe schriftlich festhalten.
Eine Methode, die bei einer magnetischen Festplatte geeignet ist, kann bei SSD- oder Flash-Speicher technisch unpassend oder unzuverlässig sein.
Bei klassischen Festplatten können modellabhängige Überschreibfunktionen eingesetzt werden.
Mehrfaches Überschreiben ist wegen Wear-Leveling nicht automatisch zuverlässig.
Bei defekten, nicht sicher löschbaren oder besonders schutzbedürftigen Datenträgern.
Die Liste hilft dabei, technische und organisatorische Schritte vollständig zu erfassen.
Ein nachvollziehbarer Nachweis erleichtert interne Freigaben, Übergaben und spätere Prüfungen.
TAS unterstützt bei Geräteprüfung, Datensicherung, modellgerechter Speicherlöschung, Rücksetzung und Dokumentation. So lässt sich das Risiko zurückbleibender vertraulicher Daten reduzieren.